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Clean up my life

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(Kann bezahlte und unbezahlte Werbung enthalten)

Ihr habt euch sicherlich schon gefragt, warum ich in letzter Zeit immer so viele negative Texte schreibe?

Das ist eine berechtigte Frage!

In meinem heutigen Artikel möchte ich euch das näher erläutern. Ich habe in den letzten Jahren so viele negative Sachen erlebt, die mir einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen. Sie belasten mich und führen am Ende dazu, dass ich nicht in meine Zukunft gehen kann. Manchmal behindert mich das so stark, dass ich nicht mehr in der Gegenwart leben kann. Bevor die Corona-Krise kam habe ich schon zwei Therapien gemacht. Das reden über Probleme hilft, ist aber auf Dauer keine hundertprozentige Lösung.

Die Therapie

Eine Therapie zu machen ist immer eine sehr gute Lösung, gerade, wenn du versuchst alleine mit deinem Problem fertig zu werden. Lass dir gesagt sein, dass es absolut keine Schande ist Hilfe anzunehmen. Ich kam an einem. Mann zum Reden brauchte und ich mir jemandem gesucht habe. Bei einer professionellen Hilfe hast du die Möglichkeit dieses Knäuel von Verwirrungen aus deinem Kopf zu bekommen. Du lernst klarer zu denken. Am Ende hilft dir das einen neuen Weg einzuschlagen.

Wie kam es zur Depression und zu Burnout?

 Ihr kennt ja den Spruch, viele Wege führen nach Rom. Das ist tatsächlich so. Man kann das gar nicht an einem Punkt ausmachen, weil am Ende, es so ist, dass viele Punkte dazu geführt haben. Es gibt eine endlose Reihe an Problemen und Herausforderungen, denen man sich jeden Tag stellen muss. Am Anfang fängt das noch klein an. Aber wenn du versuchst, das alles aufzuschieben, weil du gar keine Zeit hast, das alles abzuarbeiten, dann kommt dieser Punkt, wo dich eine komplette Lawine überrollt. Manchmal stehst du dem machtlos entgegen. Bei mir hat die Arbeit dazu geführt und mein Privatleben. Das sind nur zwei Bereiche. Die ich an dieser Stelle nennen möchte. Natürlich gibt es auch noch viele andere Punkte, die dazu geführt haben. Aber das ist eine andere Geschichte.

Meine Arbeit

Als ich gerade angefangen habe zu arbeiten, kam ich in einem sehr schrecklichen Betrieb. Ich konnte meine Arbeit nur durch Beruhigungsmittel durchstehen. Ständig hat man mir gesagt, das sei normal. Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Setz dich auf deinen Arsch und mach weiter. Ich habe es bis zum Ende durchgezogen. Ich war so erschöpft. Den ganzen Tag war ich müde. Nachts bin ich mit Panikattacken aufgewacht. Ständig musste ich ins Büro und mich beleidigen lassen. Es führte sogar dazu, dass ich gar kein Privatleben mehr hatte. Während der ganzen Zeit als ich Freizeit  hatte, kam ich nicht mehr aus meinem Bett raus. Ich fühlte mich gefesselt, antriebslos, lustlos und motivationslos. Es war eine Spirale, die sich immer mehr nach unten drückte. Ich kam einfach nicht mehr daraus. Als ich dann für einen Vollzeitgehalt arbeiten gehen konnte, lernte ich eine ganz andere Arbeitsweise kennen. Arbeitszeiten von 8 bis 14 Stunden waren keine Seltenheit. Es gehörte sogar zum guten Ton die Überstunden nicht in Rechnung zu stellen. Am Ende des Tages sitzt du auf deiner Couch und überlegst dir wie du den Rest der Rechnungen bezahlen sollst. Du glaubst sogar das es deine Schuld ist, weil du etwas falsch gemacht hast. Du hast das Gefühl, dass du mir hättest arbeiten müssen, weil man dir jeden Tag einredet, dass du das Geld nicht wert bist. Ich sollte man an der Stelle froh sein, dass ich überhaupt einen Job habe. Man sollte schätzen was man hat, den anderen Leuten geht es schlimmer. Jeden Tag muss man sich solche Kommentare gefallen lassen. Damals lag das Grundgehalt noch bei 8,50 €, heute ist es ja ein bisschen mehr. Am Monatsanfang hast du dann so ca. 1000 €. Das muss man sich mal vorstellen, dass man für dieses Geld 8 bis ca. 14 Stunden gearbeitet hat und dass sehr oft ohne Pause. Du bekommst die Überstunden nicht ausgezahlt. Du kannst nicht in das Überstundenkonto hereinschauen. Niemand sagt dir wie viele Stunden du tatsächlich gearbeitet hast. Außerdem bringt es nichts, die Stunden selber nachzuhalten. Aber, das selber kontrollieren, deiner Stunden hilft nicht, weil du weder frei noch Urlaub oder sonstiges von diesen Stunden bekommst. Sie verfallen einfach, weil jeder so tut, als würden sie gar nicht existieren. Man redet nicht darüber, das gehört einfach nicht zum guten Ton. Am Ende tut man das ja, weil man den Job so sehr liebt. Das wird einem ständig eingeredet. Ein anderes Thema ist noch, das einem ständig gesagt wird, dass man das Geld nicht wert sei und das man überlegen sollte, ob man nicht noch für weniger Geld arbeitet. Es wird einem sogar nahegelegt den Chef darauf anzusprechen, ob man nicht freiwillig Geld zurückgibt. Das sind dann immer diese Untertonkommentare. Durch die Blume gesprochen, aber nicht so direkt gemeint. Immer genug Platz für Spielraum. Sodass man es immer abstreiten kann, das jemals gesagt zu haben. Wenn du dann gestresst nach Hause kommst, bist du müde, dir tut der ganze Körper weh und du hast Kopfschmerzen. Du weißt gar nicht mehr wie du dich vor Schmerzen  bewegen sollst. Du bist kurz vorm weinen und dann fällt dir ein, dass du gar keine Zeit hast zum Weinen. Anschließend gehst du  unter die Dusche und machst dir vielleicht noch etwas zu essen. Aber danach musst du ganz dringend ins Bett, weil du noch vier bis fünf Stunden schlafen möchtest, bevor du wieder aufstehen musst um wieder in deinem  Hamsterrad rennen musst.

Mein Privatleben

Durch die Arbeit hat mein Privatleben sehr gelitten. Ich habe alle meine Freunde verloren, weil ich einfach keine Zeit mehr hatte. Auf Familienfeiern wurde ich auch nicht mehr eingeladen, weil ich einfach keine Zeit hatte. Das hatte aber auch noch einen anderen Grund. Wenn du frei gebraucht hast, dann bekamst du prinzipiell keinen Freizeitausgleich. Dieser Tag wurde absichtlich verbaut. Das passiert in zehn Jahren leider sehr oft. Da sich nicht jeder Arbeitgeber dafür interessiert. Einige sind sogar der Meinung, dass ihnen eine hundertprozentige Flexibilität zur Verfügung stehen sollte. Obwohl, ich ja der Meinung bin, dass sie nicht genügend bezahlen für diese Flexibilität. Leider habe ich sehr oft das Gefühl, dass ich alleine mit dieser Meinung dastehe. Die Zeit, die ich zu Hause verbracht habe, habe ich es kaum geschafft meine Wohnung sauberzumachen, weil das sonst auch noch von meiner Schlafenszeit abgegangen wäre. Die ist eh schon so knapp bemessen. Ich habe es kaum geschafft in den Supermarkt zu gehen. Ich bin immer in den Supermarkt hinein gesprungen, habe alles in einen Einkaufswagen gepackt und dann habe ich es mit zur Arbeit genommen und dort in den Kühlschrank gestellt. Anschließend bin ich mit den Supermarkt Sachen dann nach Hause gefahren. Danach habe ich es dann noch abends spät verräumt. Einige Jahre später habe ich mir einen Saugroboter zugelegt. Ich fand es für sehr schrecklich in dem Dreck zu leben. Leider missfiel das meinen Nachbarn. Er durfte weniger als 3 Tage die Woche laufen und dann weniger als 20 Minuten. Auch das war unzumutbar. Doch das waren alles Umstände, die ich nicht ändern konnte. 10 Jahre in diesem Job und ich stand vor einem großen nichts. Es war nichts mehr da, was ich noch hätte verlieren können. Nichts war mehr da. Ich habe nicht gelebt und ich habe nicht gewohnt. Meine Zeit bestand nur aus arbeiten und das mit so wenig Geld wie möglich. Um meinem Lebensstil zu verbessern, habe ich sogar auf der Couch gesessen und überlegt, ob ich noch irgendwo anders arbeiten gehen könnte. So dumm war ich in dieser Zeit. Ich konnte vor lauter Depression und Burnout den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Wenn ich all die  Überstunden ausgezahlt bekommen hätte, dann wäre es genügend Geld gewesen und ich hätte nicht so blöd auf meiner Couch sitzen müssen und überlegen müssen, wo ich noch zusätzlich arbeiten gehen könnte. Das hätte ich mir alles sparen können. Leider kann diese Erkenntnis sehr, sehr spät.

Die Erfahrungen

10 Jahre sind eine lange Zeit und das Sammeln sich sehr viele Erfahrungen an. Herausforderungen und Probleme sammeln sich in meinem Kopf. Dieser wird immer voller. Doch leider nicht mit dem richtigen. Ich bin der Meinung, dass man über dieses Leid sprechen sollte und das auch mit der Öffentlichkeit teilen muss. Es totzuschweigen bringt uns nicht weiter in unserer Gesellschaft. Als ich mit dem Bloggen anfing, bekam ich sehr viel Zuspruch. Plötzlich habe ich gemerkt, dass es sehr viele Leute gibt, die dasselbe Problem haben, die in derselben Situation waren. Mir persönlich hat das sehr geholfen. Am Ende zu wissen, dass ich nicht alleine bin damit.

Was ist jetzt clean up my life?

„Clean up my life“ ist das, was ihr die letzten Monate gesehen habt oder auf meinem Blog gelesen habt. Ich räume mit meinem Leben auf. All die Scheiße, die ich erlebt habe, musste, raus. Raus aus meinem Kopf und raus aus meinem Leben. Zum jetzigen Zeitpunkt rede ich mir alles von der Seele und schreibe ich mir alles von der Seele. Das ist auch gut so. Alles muss raus. Ich möchte und ich will es nicht in meine Zukunft nehmen. Es soll auch keinen Platz mehr in der Gegenwart haben. Am Ende des Jahres sollen es einfach nur noch schreckliche Geschichten sein, die mich nicht mehr belasten sollen. Der erste Schritt war die Dokumentation über mein Arbeitsleben. Diese habe ich geschrieben, weil ich die meiste Zeit einfach nur sehr viel gearbeitet habe und dort das meiste passiert ist. Dann gibt es noch andere Geschichten, diese werde ich vielleicht in einem Buch zusammenfassen. Denn ich möchte nicht meinen ganzen Blog mit diesen negativen Geschichten füllen. Das war jetzt schon über ein halbes Jahr. Damit wollte ich euch nur einen Einblick geben. Das waren die schrecklichsten Geschichten aus meinem Leben.

Was kommt nach „Clean up my life?“

Das Jahr 2022 startet mit einer sehr großen Dankbarkeits-Kampagne. Ich werde im Jahr 2022 mehr Dankbarkeit zeigen und erwarte das natürlich auch von anderen. Ich werde mehr humanitär arbeiten und werde auch mehr Geld spenden. Das habe ich mir sehr gewünscht. Außerdem werde ich mich mehr um meine Work-Life-Balance kümmern. Viele von euch wissen ja, dass ich im Jahr 2021 schon damit angefangen habe. Ich bin aus meinem alten Job ausgestiegen, weil ich durch Corona endlich die Zeit hatte. Außerdem hatte ich meinen langersehnten Urlaub durch Corona. Natürlich habe ich wieder einen neuen Job gefunden. Viele von meinen Bloglesern wissen das ja schon. Allerdings wisst ihr noch nicht, dass ich meinen Job jetzt zum zweiten Mal gewechselt habe. Ich habe einen Job gefunden, der besser bezahlt wird. Da bin ich sehr stolz drauf. Das erste Mal in meinem Leben bin ich entspannt und  kann positive meine Zukunft gehen. Es gibt Möglichkeiten sein Leben zu ändern. Es dauert manchmal einfach nur etwas länger.

Das wünsche ich mir für das Jahr 2022!

Ich wünsche mir, dass ich in der Gegenwart lebe. Mein Leben mehr genieße. Dass, ich weniger arbeite und mehr an den Projekten, die mir wirklich am Herzen liegen arbeite. Dass, ich mehr Dankbarkeit zeigen kann und  ich mehr Erfolg in meinen eigenen Projekten habe.

Habt ihr auch schon mal eine clean up my life Challenge gemacht?

Mit liebevollen Grüßen

Miss Katherine White

Hey! Mein Name ist Ann-Kathrin und ich blogge unter dem Namen Miss Katherine White.

Du findest hier Gedanken, Informationen und Geschichten aus verschiedenen Bereichen meines Lebens. Die Stadien meiner Geschichte sind vielleicht auch deine?

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