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Journal

Was ich schon gerne mit 20 gewusst hätte!

(Kann bezahlte und unbezahlte Werbung enthalten)

Dumm, jung, naiv! So könnte man es beschreiben, wenn man versucht die 20 Jahre auf den Punkt zu bringen. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass ich in der Zeit die größten Fehler gemacht habe, die ich heute zutiefst bereue.

Eines kann ich sagen, ich möchte keine 20 mehr sein und bin sehr froh, dass diese Zeit hinter mir liegt. Viele Bereiche in meinem Leben sind nicht so einfach gewesen. Da man noch relativ jung ist, kommen einem die Fehler auch nicht als solches in den Sinn. Ich würde sogar behaupten, dass einige Geschehnisse für mich normal sind. Man kennt ja nicht anders.

Doch was würde ich heute anders machen?

  1. Meinen Job ändern!
    Es war der größte und auch schrecklichste Fehler in meinem Leben. Ich möchte diese Zeit am liebsten zurückdrehen und einen absolut anderen Weg gehen. Ich hätte auf all die zahlreichen Warnsignale hören sollen. Es gab so unzählige Zeichen. Allerdings habe ich sie alle ignoriert und am Ende bekam ich die Quittung. Mir war schlecht, ich war so krank. So unzählige male lag ich auf dem Boden und niemand hat beim Aufstehen geholfen. Alle haben sie nochmal zu getreten. Demütigungen, Erpressung, Beleidigungen und noch vieles mehr. Man wurde gehalten wie einen Sklaven. Das beste, was ich je getan habe, ist aussteigen.

2. Meine Arbeitskollegen!
Es waren unzählige Arbeitskollegen im Laufe eines 10-jährigen Arbeitsverhältnisses. Viele verschiedene Betriebe. Doch eines ist immer geblieben, die hinterlistigen Arbeitskolleginnen. Die läster Attacken und das hintenrum reden, waren immer ein Bestandteil des Arbeitsumfeldes. Sehr oft wurden gute Kolleginnen ohne Grund herabgesetzt und gedemütigt. Nicht selten drohte der Jobverlust. Es gab halt immer die eine Kollegin, die versucht hatte ihren Job zu retten, in dem sie eine andere Kollegin herabsetzt vor dem Chef, um sich zu profilieren. Das tat sie, weil sie Angst hatte ersetzt zu werden. Mit dieser Art von Kolleginnen zusammenzuarbeiten war mehr als anstrengend. Man musste immer auf der wachsamen Seite bleiben.

3. Zeit
Wie oft habe ich meine Zeit verschenkt? Dabei wollte ich das gar nicht. Doch ich war in der Arbeiterklasse und niemand hat mich um Erlaubnis gefragt, ob ich das möchte. Leider hat das niemanden interessiert. Es wurde einfach gemacht. Meine Zeit wurde für die Betriebe sehr flexibel eingesetzt. Am Ende blieb keine Freizeit. Der Job war verlorene Zeit. Wie oft habe ich gearbeitet und habe die Stunden nicht vergütet bekommen? Unzählige male. Ich kann sie schon gar nicht mehr zählen.

4. Freizeit
Freizeit! Was für ein Fremdwort! Findet ihr nicht auch? Keine Freizeit, nur Arbeiten. Die Arbeiterklasse nimmt einen so ein, dass man sich selber völlig vergisst. In der knapp bemessenen Zeit, die ich hatte, habe ich darüber nachgedacht, wie ich da rauskomme. Manchmal bin ich tot müde auf der Couch eingeschlafen ohne zu Ende zu überlegen.

5. Freunde
Heute würde ich mir die Freunde und Arbeitskollegen besser aussuchen und ich würde nicht mehr jeden in meine Nähe lassen. Schon alleine deshalb nicht, weil ich immer so einen negativen Stress habe, wenn diese falschen Leute in meiner Nähe sind. Freunde sollten echte Freunde sein, die in schlechten Zeiten genauso für einen da sind, wie in guten Zeiten. Leider traf das in der Vergangenheit nicht immer zu.

6. Urlaub
Ich würde mir mehr Zeit für Urlaub nehmen. Sei es zu Hause oder in einem anderen Land. Urlaub ist für das Seelenleben wichtig. Arbeit besorgt einem nur das Geld für den Urlaub und ich möchte meine Arbeit nicht mehr an die erste Stelle stellen. Das habe ich zu oft gemacht und jetzt ist einfach Schluss damit.

7. Geld
Wie oft habe ich mich in der Vergangenheit ausnutzen lassen und habe nicht das Geld bekommen was mir eigentlich zugestanden hätte? Viel zu oft! Ich kann die unzähligen Stunden schon gar nicht mehr zählen. Heute würde ich das nicht mehr machen. Ich habe auch Rechte und ich erwarte und will, dass jede Minute finanziell vergütet wird.

8. Familie
Leider kam es in der Vergangenheit sehr oft vor, dass ich keine Zeit für Familie hatte. Während meine Freunde Familien gegründet haben und Zeit hatten, blieb ich absolut auf der Strecke. Ich hatte keine Zeit für Dates, keine Zeit für eine kurze Beziehung oder geschweige für eine lange Beziehung. Kinder waren unvorstellbar.

9. Chefs
Ich würde nie mehr für diese Art von Chef arbeiten, wie ich sie all die Jahre in der Gastronomie hatte. Es war die Hölle und nicht zu empfehlen. Beleidigungen, Herabsetzungen und Vorwürfe. Es war wie moderne Sklaverei. Ich fühlte mich eingeengt und zu so vielen Sachen gezwungen und genötigt, dass ich froh bin, nicht mehr dort zu sein.

10. Der Glaube!
Diese Gutgläubigkeit, die man in so jungen Jahren hat ist echt der Hammer. Mittlerweile hinterfrage ich die Dinge, die passieren. Ich glaube nicht mehr alles was man mir erzählt. Der Tag ist lang und die Lügen ebenfalls. Nicht alles zu Glauben gibt einem ein enormes Zeitersparnis.

So! Das waren meine 10 wichtigsten Punkte. Ich möchte definitiv keine 20 mehr sein. Man wird älter und reifer und legt viel mehr Wert auf Qualität und nicht mehr auf Quantität.

Wie ist es auch so ergangen in euren 20er Jahren?
Was habt ihr für Fehler gemacht? Bereut ihr das auch?

Hinterlasst mir einen Kommentar! Ich freue mich sehr darüber.

Mit freundlichen Grüßen


Miss Katherine White

Hey! Mein Name ist Ann-Kathrin und ich blogge unter dem Namen Miss Katherine White.

Du findest hier Gedanken, Informationen und Geschichten aus verschiedenen Bereichen meines Lebens. Die Stadien meiner Geschichte sind vielleicht auch deine?

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18 Kommentare

  • Luisas Blog – Pepe Luisa geboren am 13.Màrz 1973 in Bern

    Luisas Blog

    Ich auch aber leider kann nicht zurückkehren.Aber wenn einem schon bewusst wird kann man im jetzt etwas ändern auch wenns einem schwer fällt es braucht sehr viel mut und geduld mit sich selbst ich weiss etwas davon.

  • somi1407

    somi1407

    Hmm, machen unsere Fehler und unsere Erfahrungen uns nicht zu dem , wer wir sind? Ich weiß nicht, ob ich was an meinem Leben ändern würde. Auch die schlechten Erfahrungen – oder gerade diese – haben mich weiter gebracht. Einen Ratschlag hätte ich aber an mein früheres Ich: vertrau auf dein Bauchgefühl und seit mutig!

  • tinatinchen36

    tinatinchen36

    Die 20er, einen Impuls den ich hatte war ja der Job… ich sage auch immer wenn ich nochmal wählen würde , würde ich des nicht noch mal machen. Aber auf der anderen Seite stellt sich mir die Frage warum tu ich es dann nicht jetzt? Sagen wir so zumindest arbeite ich daran 🙂

    Von bereuen würde ich nicht sprechen denn ich denke alles hatte/hat seine Bestimmung im Leben . Jeder Erfahrung hat mich zu dem gemacht was ich heute bin 🙂

  • Mariensohn – Diplomtheologe

    Mariensohn

    Deine Ehrlichkeit gefällt mir. Bitte bedenke, dass kein Mensch ohne Freude leben kann. So gesehen gibt es wenig Grund anzunehmen, dass die nächsten 40 Jahre besser werden. Meine Hilfe ist in meinem Meister Jesus Christus, der mir sagen darf, wo ich nicht in Ordnung bin!

  • Miss Katherine White

    Miss Katherine White

    Danke für deinen Kommentar. P.S Ich jammere nicht rum, sondern ich informiere Menschen darüber, dass es immer einen Ausweg gibt. Ich habe meinen auch gefunden. Man soll sich nicht entmutigen lassen und stets seinen eigenen Weg gehen. Auch wenn es noch so schlimm ausschaut, kann man neue Wege gehen. Es gibt allerdings Personen, bei denen dauert es. Manchmal muss man negative Artikel lesen, um dann festzustellen, dass man einen Ausweg finden kann. Denn die Person hat schließlich auch einen gefunden.

    Aber es Freud mich natürlich, dass sie so ein perfektes Leben haben. Das trifft nicht auf jeden zu.

    Mein Blog ist dazu da, dass Menschen, denen es nicht so gut geht, einen Wegweiser haben und feststellen, dass sie mit ihrer Geschichte nicht alleine sind. Es gibt Menschen mit denselben Problemen.

    Nichts für ungut. Ich höre das nicht das erste Mal und gewöhne mich sogar so langsam daran. Trotzdem werde ich weiter schreiben, weil es anderen hilft.

    Ich wünsche ihnen noch eine schöne Woche!

  • IsaDora

    Mit 20 hatte ich nach dem Abitur angefangen zu studieren. Und deswegen habe ich jetzt einen tollen Job, verdiene gutes Geld bei einem Verlag und habe als Single-Frau eine wunderschöne Wohnung in einer ruhigen Gegend in einer hessischen Großstadt. Statt öffentlich rumzujammern habe ich stets gehandelt.

  • Miss Katherine White

    Miss Katherine White

    Danke für deinen Kommentar. Ich wünsche dir auch eine schöne Restwoche! Also ich bin froh, dass ich schon mit 18 angefangen habe mein Geld zu sparen und ich auch als ich noch Kellnerin war immer mein Geld weggelegt habe.

  • Jürgen B. – IT Fachmann, weltoffener Techniker, für Alternative Energie und E Mobilität.

    Jürgen B.

    Hallo in die Runde,

    zum Thema Geld möchte ich mich äußern. Als ich noch jung war, hatte ich immer mehr oder weniger gut verdient. Nicht die Welt, aber es war okay. Mein Riesen Problem war jedoch nicht, dass ich Schulden gemacht habe. Das habe ich nämlich nicht. Aber ich habe auch nicht gespart, sondern immer alles rausgehauen, was reingekommen ist an Geld. Und das ist ein Riesen Fehler. Wer es nicht versteht, ist – genau – vermutlich zu jung. Denn oft versteht man es einfach nur im Alter. Erst vor einigen Jahren habe ich begonnen, Geld bei Seite zu legen. Und das war und ist die richtige Idee. Wenn ich genau das heute unserer Tochter sage, die genau so lebt, wie ich früher, dann versteht sie es einfach nicht. Sie braucht, genau wie ich, noch viele Jahre, bis sie an mich zurück denkt und sagt; Papa hatte doch Recht.

    Geld ist gewiss nicht alles. Ganz sicher nicht. Man muss auch gar nicht viel Geld verdienen. Das Geheimnis liegt alleine darin, Geld nicht direkt wieder auszugeben, sondern über einen nicht unerheblichen Zeitraum darüber nachzudenken, ob diese Ausgabe wirklich sein muss. Man muss einfach sparsam sein. Nicht knickrig! Ruhig mal ein Trinkgeld geben, in der Größenordnung 10% vom Einkaufwert. Beim Essen zum Beispiel. Ruhig auch ab und zu mal was spenden.

    Heute, fast, na ja, nicht ganz, aber gut, auch nicht ganz weit davon entfernt, am Ende meines Berufslebens hätte ich mir gewünscht, ganz erheblich eher angefangen zu haben, Ersparnisse aufzubauen. Aber gut, so ist das Leben. Es gibt Schlimmeres. Ganz sicher. Und ich habe schon viele schlimmere Dinge erlebt. Wenige bei mir. Viele bei anderen Menschen. Da muss man unterm Strich doch noch froh sein.

    In diesem Sinne wünsche ich eine schöne restliche Woche, und einen tollen neuen Wochenstart.

    VG, Jürgen

  • Mariensohn – Diplomtheologe

    Mariensohn

    Ich schließe mich Olaf an: du bist ein bisschen zu hart, weil zu pauschal. Wie wäre es mit einer Hit-Liste der schönsten Lebenserfahrungen der letzten 20 Jahre? Wegen meines größten Lebensfehlers muss ich ebenfalls seit 20 Jahren in einer Branche arbeiten, die von größten Ausbeutung geprägt ist. Dennoch: mich machen nicht nur die Falten und Furchen meine Lebens froh, sondern der Mut, die Herausforderungen zu meistern. Und du? Du hast doch sicher nur alles irgendwie überlebt, sondern auch gemeistert!

  • oschlenkert – männlich, 52 Jahre, verheiratet, 1 Kind, mitten im Leben ... und dann kam der Schlaganfall.

    Olaf

    Also ich finde, du bist zu hart zu dir. Du hast doch nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Und es ist immer Zeit, Fehler zu korrigieren. Ich glaube, dass du das schaffst.

Aber bitte halte dich an den Blogger-Kodex. Keine Hassrede und oder Beleidigungen! Danke für euer Verständnis.