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Journal

Wenn dir dein Arbeitgeber die Periode verbietet. (Teil 5)

(Kann bezahlte und unbezahlte Werbung enthalten)

Na ja, der Titel hört sich krass an. Aber seien wir mal ganz ehrlich, es ist tatsächlich passiert.

Es ist kaum vorzustellen, dass wir im 21. Jahrhundert uns immer noch damit herumärgern müssen, dass es solche Menschen auf unserem Planeten gibt letzten Reste.

Wie ihr ja wisst, arbeite ich in der Gastronomie. Doch eins nehme ich vorweg. Es ist nicht in der Gastronomie passiert. Vor einigen Jahren war es so, dass ich wieder mal arbeitslos war? Ich war auf Jobsuche.

Eine Zeitarbeitsfirma

Da gab es ein Stellenangebot bei einer Zeitarbeitsfirma.

Ich habe mich bei der Zeitarbeitsfirma beworben und bekam sofort ein Vorstellungsgespräch. Anschließend hatte ich einen neuen Job, es war eine Produktionsverarbeitungsfirma.

Die Firma hat Sachen vorgefertigt, die dann in den Einzelhandel geliefert wurden.

Das waren Kartons falten. Und am Fließband stehen. Eigentlich recht einfache Arbeit, doch die Zeit hatte es schon in sich. 8 Stunden arbeiten und dann hast du noch mehr als 30 Minuten im Auto gesessen. Also, ich war schon über neuneinhalb Stunden unterwegs und das für einen unterbezahlten niedrig Job.

10 Minuten Pause und nicht genug Toiletten

Es ist so, dass wir alle zwei Stunden eine Pause hatten für 10 Minuten. Das Schlimme daran war, dass du schon 10 Minuten durchs Haus gelaufen bist und danach noch zu spät kamst, weil die Produktionshalle und die Schließfächer für die persönlichen Sachen so weit auseinander lagen. Dass man die Hälfte der Zeit schon einkalkulieren musste, um dorthin zu laufen.

Dann gab es noch das Problem, dass immer nur zwei Toiletten verfügbar gewesen waren.

Da kannst du dir wahrscheinlich vorstellen, dass sehr viele auf die Toilette möchten während ihrer Pause. Na ja, nichtsdestotrotz. Ich habe meine Pause damit verbracht tatsächlich auf die Toilette zu gehen. Da ist aber nichts passiert. Man konnte auch nicht sehen, es war alles normal.

Dann bin ich wieder ganz normal an meine Arbeit gegangen.

Meine Periode

Ungefähr eine Stunde später dachte ich: „Oh mein Gott. Jetzt kommt es! Meine Periode!“ Was eigentlich normale ist! Man kann es ja schließlich nicht timen. Man kann es ja schließlich nicht Zeit genau festlegen, wann was kommt. Also, beschloss ich auf die Toilette zu gehen. Und natürlich lag ich im Recht. Ich hatte meine Periode. Also, habe ich das getan, was alle anderen Frauen auch tun, ich habe mein Tampon reingeschoben und bin wieder ganz normal an die Arbeit gegangen. Anschließend kam die Vorarbeiterin zu mir und sagte, wo warst du? Ich habe ihr gesagt, dass ich mal kurz auf der Toilette war, weil ich gerade meine Periode bekommen habe, da ist ja schließlich nichts bei. Tja falsch gedacht.

Das Verbot meiner Periode bei der Arbeit

Die Vorarbeiterin ließ mich wissen, dass eine Periode privat ist und dass es mir nicht gestattet ist während meiner Arbeitszeit auf die Toilette zu gehen, um mich meiner Privatangelegenheit zu begnügen.

Ich habe sie ganz entgeistert angeguckt und habe sie gefragt, was denn daran nicht in Ordnung sei, ich habe meine Periode bekommen und ich wollte einfach einen Tampon hereinstecken.

Da guckte sie mich entgeistert an und sagte, sie wissen ja schon, dass das privat ist.

Private Sachen macht man zu Hause. Da war ich im ersten Moment total schockiert.

Ich sagte ihr was ich denn stattdessen tun sollte, wenn es läuft, dann läuft es. Da guckte sie mich wütend an und sagte, es ist doch egal, ob es läuft lassen. Lassen Sie es laufen! Sie können sich darum kümmern, wenn Sie zu Hause sind und nicht während ihrer Arbeitszeit.

Periode während der Arbeitszeit wird nicht bezahlt

Wir müssen sie während ihrer Arbeitszeit bezahlen und dafür bezahlen wir Sie garantiert nicht.

Danach war ich wütend. Dass ich ihr daraufhin nur noch sagt, ich gehe jetzt wieder in meiner Arbeit.

Ich konnte mir aber den Kommentar nicht verkneifen, dass ich es total unverschämt finde.

Danach hat sie mir nur noch einen wütenden Blick zugeworfen. Und schüttelte mit dem Kopf.

Ich kann einfach nicht verstehen, dass eine erwachsene Frau, die selber eine Periode hat und die auch schon Kinder auf die Welt gesetzt hat, nicht verstehen kann, dass man auf die Toilette geht, wenn man eine Periode gerade bekommt!

Was ist so schlimm daran sich während der Arbeitszeit sich ganz schnell ein Tampon hereinzustecken. Daran soll es doch nun wirklich nicht liegen, diese fünf Minuten Zeit, die man da auch verwendet. Ist es wirklich zu viel verlangt, dass diese 5 Minuten Zeit vom Arbeitgeber finanziert werden?

Perioden Pause wird nicht von der eigentlichen Pause abgezogen

Man könnte die fünf Minuten sogar von seiner Pause abziehen und das nächste Mal einfach 5 Minuten weniger Pause machen, nur weil man sich während seiner Arbeitszeit ein Tampon reingesteckt hat. Das macht den Kohl ja wohl auch nicht wirklich fett.

Außerdem kann ich auch nicht verstehen, dass eine erwachsene Frau so reagiert. Wir sind im 21. Jahrhundert. Das Frauen menstruieren, ist total normal und sollte sich nicht auf die Arbeit auswirken. Das sollte jede Frau während der Arbeitszeit gestattet sein. Wir müssen uns dafür nicht schämen und wir müssen auch nicht blutverschmiert 8 Stunden arbeiten.

Rechte für Frauen

Jedem sollte das Recht gegeben sein, auch während der Arbeitszeit die Toilette aufzusuchen, um sich ein Tampon während seiner Periode hereinzustecken.

Niemand kann kontrollieren und wann es rauskommt, niemand kann sagen, es passiert während der Pause und niemand kann sagen, es passiert während der Arbeit. Es ist einfach ein Timing, das man nicht vorhersehen kann. Eine erwachsene Frau sollte dafür Verständnis haben.

Es ist ja nicht so, dass es permanent jeden Tag passiert, das ist im Höchstfall einmal im Monat der Fall, wenn nicht sogar alle anderthalb Monate.

Da kann man drüber hinwegsehen.

Das ist meine persönliche Meinung dazu.

Wie ist eure Meinung?

Mit freundlichen Grüßen

Miss Katherine White


Hey! Mein Name ist Ann-Kathrin und ich blogge unter dem Namen Miss Katherine White.
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11 Kommentare

  • Jürgen B.

    Hallo Miss Katherine White,

    also sorry, man (ich) kann es fast nicht glauben, dass du an solche Mitmenschen geräts in der Firma. Fast unglaublich.

    Das ist wirklich wahr, was du hier schreibst, speziell in diesem Artikel? Falls ja; mach damit Schluss. Man kann sich eine Menge gefallen lassen. Aber bestimmte Dinge nicht! Was hier von dir beschrieben wird, ist eine menschliche Unverschämtheit mancher Arbeitgeber!

    LG, Jürgen B.

  • juru77

    Eigentlich kennt man die Tage, an denen man bei seinen weibl. Angestellten nicht herumnoergeln soll. Und eigentlich bekam ich das auch stets irgendwie gedankt. Es war immer ein Geben und Nehmen. Hier ‚mal kurz zum Friseur und da eben ‚mal ein paar Minuten länger, wenn sich ein Kunde verspätet hat.

  • strohpiraten

    Ich sag mal so…wenn man Dummen Menschen zu viel Macht gibt…..dann gibts nichts was es nicht gibt. Das tut mir auf jeden Fall sehr leid, dass du diese Erfahrung machen musstest.Vielleicht hilft dein so einem Fall nur , dass man mal die Presse einschaltet. Und der Anwalt. Das ist ja schon ein Verstoß gegen die körperliche Unversehrtheit, wenn man von dir verlangt stundenlang in einer vollgebluteten Hose rumzulaufen. Echt unfassbar. Menschenverachtend!

  • Spinnstiebl

    Liebe Katherine, die Geschichte ist sehr lebhaft geschildert, gefällt mir. Vielleicht ein kleiner Lichtblick aus einem Leipziger Handwerksbetrieb: meine Tochter und ihre Kollegin bekommen von ihren Chef tatsächlich „menstruations-frei“, wenn sie sich absolut schlecht fühlen. Und dies natürlich spontan …Es geht also auch anders! Gruß – Zonja

  • monikatugutlu

    Das ist ein schönes Titelbild auf deine Webseite und der Inhalt deines Beitrages ist wirklich unglaublich. Was mir im Laufe meines Lebens aufgefallen ist, dass es meistens nicht die Männer sind, die den Frauen das Leben so schwer machen. Es sind die Frauen selbst. Die Mütter. Die „Konkurrentinnen“. Es sind die Mütter, die die Jungen so erziehen, dass sie Frauen schlagen dürfen. Es sind die Frauen, die sich zu wenig untereinander solidarisieren. Ich glaube ein Vorarbeiter hätte mehr Verständnis für deine Situation aufgebracht, als diese Frau, die dachte, sie müsse schlimmer und strenger reagieren, als ein Mann. Viele Grüße, Monika

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