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Journal

Wenn man vom Arbeitgeber zugeben soll, dass man faul ist. (Teil 6)

(Kann bezahlte und unbezahlte Werbung enthalten)

Das hört sich auf den ersten Blick richtig hart an. Das ist es auch. Es ist eine echte wahre Geschichte, die mir so auch passiert ist.

Ihr habt in den letzten Artikeln schon gemerkt, dass ich sehr viel über mein Leben auf meiner Arbeit erzähle.

Seit ich diese Kolumne angefangen habe, haben euch einige Geschichten von mir schockiert. Leider sind sie alle wahr. Ich wünschte manchmal, ich könnte euch bessere und schönere Geschichten erzählen.

In meinen letzten Artikeln habe ich euch ja schon darauf hingewiesen, dass ich manchmal 10, 12, 14 oder auch 15 Stunden arbeiten musste.

Erinnerungen an viele Arbeitsstunden

Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich in einem Haus gearbeitet habe, wo ich jeden Tag 10 bis 12 Stunden gearbeitet habe. In dieser Zeit hatte ich gerade mal 30 Minuten Pause.

Wenn, du das über einen längeren Zeitraum machst, ohne zu wissen, wann du das nächste Mal wieder Urlaub hast, dann ist das körperlich sehr anstrengend und fordernd. Das liegt auch daran, dass der Urlaub immer wieder verschoben wird. Es ist körperlich und seelisch anstrengend. Natürlich geht einem das in die Knochen, natürlich hat man irgendwann keine Energie mehr. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass man irgendwann mal Urlaub braucht oder eine Pause braucht oder ihr körperlich einfach am Ende seid. Das ist völlig normal.

Das Zeitarbeitsgesetz

Ich weiß noch, dass wir ein neues Gesetz bekommen haben, wo es hinterher hieß, dass wir ein neues Zeitarbeitsschutzgesetz bekommen. Darin wurde erklärt, dass wir nicht länger als zehn bis zwölf Stunden arbeiten dürfen oder 8 Stunden.

In dem Gesetz ging es darum, dass wir nicht länger als 8 Stunden arbeiten sollen, inklusive Pausen oder zusätzliche Pausen. Ich weiß noch, dass ich mich sehr über dieses Gesetz gefreut habe, weil das bedeutet, dass ich weniger arbeiten kann. Doch, ich wurde eines Besseren belehrt.

Ich habe tatsächlich nur noch 8 bis ca. 10 Stunden gearbeitet, aber alles, was ich in 12 Stunden erledigt habe, in Rekordzeit, das musste ich hinterher in acht bis zehn Stunden erledigen.

Und natürlich habe ich das nicht geschafft, weil es unmöglich war zu schaffen.

Ein persönliches Gespräch mit meinem ehemaligem Chef

In einem Gespräch mit meinem ehemaligen Chef habe ich ihm gesagt, dass es unmöglich ist, in 8 Stunden dasselbe zu erarbeiten, was ich in 12 Stunden erledigt habe, weil einem einfach die Zeit fehlt. Daraufhin sagte die Chefin: „Geben Sie doch einfach zu, dass sie zu faul sind. Theoretisch, könnten sie in 8 Stunden, die Arbeit schaffen, was sie in 12 Stunden auch schaffen! Aber sie sind einfach nur zu faul. Jetzt müssen wir ihretwegen noch weiteres Personal einstellen. Finden Sie das gut? Ich war schockiert über diese Aussage. Aber erstmal ließ sich das so stehen. Ich wusste auch im ersten Moment gar nicht, was ich darauf antworten sollte.

Einige Tage später brachte sie dieses Gespräch wieder an, ich würde zu wenig arbeiten, weil einfach nicht genug Zeit da ist, ich sollte jetzt endlich mal versuchen bisschen schneller zu arbeiten. Da habe ich sie mitten im Restaurant vor allen Gästen stramm stehen lassen. Es gibt ein Punkt wo man sich sowas einfach nicht mehr gefallen lassen sollte.

Die Geduld ist gerissen und ich sagte sehr laut meine Meinung

Ich habe ihr vor allen Gästen gesagt, wie unverschämt und arrogant ich so etwas finde und dass es unmöglich ist in 8 Stunden das zu schaffen, was ich in 12 Stunden erledige.

Da ich in 12 Stunden Arbeit echte Rekord Arbeit gemacht habe, muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich dann auch endlich mal nach Hause will. Ich sagte ihr, dass ich hier schon genug tue und das ist nicht genug Geld bekomme, für das was verlangt wird. Und das es auch ein sehr schmaler Grat ist, sich auszunutzen zu lassen. Man könnte es schlichtweg auch einfach übertreiben, weil man zu geizig ist Personal einzustellen. Es kann nicht sein, dass alles auf meinen Schultern liegen bleibt.

Einige Wochen später wurde neues Personal eingestellt

Ich kann mich noch erinnern, dass einige Wochen später Personal eingestellt wurde. Allerdings wurde ich gekündigt. Allerdings hatte ich die ehrenvolle Aufgabe meine Nachfolgerin noch anzulernen, ganze 4 Wochen. Ich sollte ihr alles beibringen, was zu erledigen ist im Haus, bevor ich gehe. Das Schöne an der Situation war, dass ich auf dem Land wohne und dass ich diese Person kannte, denn ich bin mit ihrer Schwester damals zur Schule gegangen und ihre Schwester war damals meine beste Freundin. Ich habe meine Kindheit bei dieser Frau verbracht. Daher konnte ich sie auch direkt ansprechen. Ich wusste, dass sie billiger arbeitet als ich. Wir haben uns ausgetauscht darüber, sie wusste das von meiner Kündigung und sie wusste auch, dass sie mein Nachfolger war.

In meinen letzten vier Wochen haben wir auch darüber geredet, wie viel Sie für dieses wenige Geld arbeiten muss. Sie sagte, sie wartet einfach mal ab, wie es läuft.

Das Ende von der Geschichte

Einige Wochen später bin ich meiner Kollegin im Supermarkt begegnet. Sie zählte mir, dass sie schon wieder krank ist. Durch die harte Arbeit ist sie immer mal wieder krank geworden. Leider kann ich nicht erzählen worum es geht. Aber eines kann ich sagen: Die Arbeit ist anstrengend und geht auf die Knochen.

Sie sagte mir, dass sie nicht weiß, wie es mit der Arbeit weitergeht und sie nicht weiß wie die Arbeitgeber das noch tolerieren, dass Sie ständig krank ist. Aber sie sagte mir auch, dass es ihr egal ist, ob sie gefeuert wird oder nicht.

Das hat wohl eher was mit den Ansprüchen zu tun und dass sie auch gemerkt und realisiert hat, was sie alles tun muss für das bisschen Geld. Denn seien wir doch mal ehrlich, niemand stellt sich für dieses Geld dahin und arbeitet.

Es gibt einen schmalen Grat, wo man sich ausnutzt und ausnutzen lässt, wenn dieser gerade überschritten ist, muss man einfach die Reißleine ziehen.

Wenn es schon an die körperlichen Probleme geht, hat man diese Grenze definitiv schon erreicht, das Letzte, was ich darüber gehört, habe ist, dass sie tatsächlich gefeuert wurde. Und, dass der Betrieb ohne Personal da stand.

Was ja relativ normal ist, wenn man nur eine Person für alles engagiert.

Im Laufe der Zeit habe ich gehört, dass auch andere Leute dort aufgehört haben. Manchmal treffe ich den einen oder anderen noch im Supermarkt.

Die erzählen mir dann: „Hast du schon gehört…

Ja, ich höre immer zu, ich höre alles, ich kann auch sehen. Das Schicksal, Karma das kommt.

Es kommt und es trifft jeden. Niemand ist davor sicher. Du erntest immer was du säst.

Das trifft auf jeden Fall immer zu und ich bin auch sehr froh darüber.

Ich weiß, ich bin nicht alleine. Vielen von euch geht es genauso.

Erzählt mir doch mal, wie sind, eure Erfahrungen musstet ihr auch schon neues Personal anlernen, das euch ersetzen sollte?

Mit freundlichen Grüßen

Miss Katherine White


Hey! Mein Name ist Ann-Kathrin und ich blogge unter dem Namen Miss Katherine White
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2 Kommentare

  • Jürgen B.

    Hallo Katherine,

    oh je, das liest sich ja nicht wirklich gut. Das war aber auch ganz richtig, dass du da die Reisleine gezogen hast.

    Ich selbst war nach meiner Ausbildung zum IT Meister noch rund 8 Jahre in einer abhängigen Anstellung, zuletzt bei einem großen Unternehmen. Die Zeit war okay.

    Danach war ich ziemlich lange selbstständig.

    Seit 2016 bin ich wieder in fester Anstellung in verschiedenen Firmen. Seit 2 Jahren im Home-Office im Finanzbereich. Die Bezahlung ist nicht so toll, die Arbeit ist aber okay, besonders die Kolleg*innen und Vorgesetzt*innen sind ständig ziemlich gut drauf.

    Mein Gewerbe läuft seit 2013 als Nebengewerbe. Ich strebe aber danach, wieder auf eigene Rechnung zu arbeiten. Ist nicht einfach, kann man aber schaffen.

    In diesem Sinne wünsche ich dir und mir, also einfach allen die dies lesen, weiterhin alles Gute.

    LG, Jürgen B.

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